ÖKOPUNKTE - EINE KURZE ERKLÄRUNG.

„Wer in die Natur eingreift, kann nur eine Genehmigung erwarten, wenn er dafür einen Ausgleich schafft.“

Da viele unserer Kunden fragen, was genau Ökopunkte sind oder wann sie gebraucht werden, wollten wir hierzu einmal einen kurzen Beitrag schreiben. So wird das Thema vielleicht für den ein oder anderen etwas klarer.

Ökopunkte sind Punkte, welche man für naturschutzfachliche Aufwertungsmaßnahmen erhält, die man zunächst freiwillig und auf Vorrat produziert. Maßnahmen können unter anderem dazu dienen, Biotope aufzuwerten, die Bodenfunktion oder den Wasserhaushalt zu verbessern oder seltene Arten zu fördern. Die Flächen, die für Ökopunkte genutzt werden, nennt man Ausgleichsflächen und die Speicherung der Punkte erfolgt in einem sogenannten Ökokonto.

Die Ökopunkte selbst werden dann zu einem späteren Zeitpunkt verwendet, um Beeinträchtigungen in Landschaft und Natur auszugleichen. Die rechtliche Grundlage hierfür ist in Bayern die Bayerische Kompensationsverordnung (BayKompV). Beispiele für solche Eingriffe in die Umwelt sind der Straßen- und Leitungsbau oder die Ausweisung von neuen Baugebieten. Wenn nun Ökopunkte für diese Zwecke eingesetzt werden, besteht für die Bauverantwortlichen eine bessere Rechtssicherheit der Kompensationsmaßnahmen, sodass es keine weiteren Ausgleichsforderungen gibt.

Bei Nature Consulting beschäftigen wir uns aktuell hauptsächlich mit der Auswahl geeigneter Ausgleichsflächen und der Maßnahmenplanung sowie Projektdurchführung, um aus den entsprechenden Ausgleichsflächen möglichst viele Ökopunkte herauszuholen. Daneben stehen wir gerne beratend zur Seite, wenn es beispielsweise um die Definition der Ziele geht, welche durch Ökopunkte erreicht werden sollen.

Schreiben Sie uns gerne in die Kommentare, falls es hierzu noch Fragen oder Anmerkungen gibt.

Quellen: https://landsiedlung.de/leistungen/oekokonto/ https://www.bo.de/lokales/kinzigtal/der-handel-mit-den-oekopunkten